Darsteller

Sprotte - Michelle von Treuberg
Frieda - Lucie Hollmann
Melanie - Sonja Gerhardt (Film 1+2 Paula Riemann)
Trude - Zsa Zsa Inci Bürkle
Wilma - Jette Hering

Leonie - Svea Bein

Fred - Jeremy Mockridge
Steve - Philip Wiegratz
Torte - Martin Kurz
Willi - Vincent Redetzki

Sibylle - Veronica Ferres
Oma Slättberg - Doris Schade
Frau Rose - Jessica Schwarz
Lehrer Grünbaum - Benno Fürmann
Herbergsleiter Max - Kostja Ullmann


Sprottes Vater Christian - Thomas Kretschmann
Der „Klugscheißer“ - Oliver Stockowski


Stab

Regie - Vivian Naefe
Produzenten - Uschi Reich, Peter Zenk

Drehbuch Thomas Schmid, Uschi Reich, Vivian Naefe Unter Mitarbeit von Cornelia Funke und Marie Reich

Besetzung

Michelle von Treuberg (Sprotte)
Die Starnbergerin, Jahrgang 1992, stieß über die Theatergruppe ihrer Grundschule zur Schauspielerei. Als Sprotte in DIE WILDEN HÜHNER spielte sie ihre erste Kinorolle. Zuvor war Michelle von Treuberg bereits in den Fernsehproduktionen „Speer und Er“ (2004) von Heinrich Breloer und „Dem Himmel sei Dank“ (2004) von Dagmar Damek zu sehen. Sie stand zuletzt für Jobst Ötzmanns „Die Hochzeit meines Vaters“ (2005) und DIE WILDEN HÜHNER (2005) vor der Kamera.  

Lucie Hollmann (Frieda)
Lucie Hollmann wurde am 23.8.1993 in Berlin geboren, lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder (10) in Berlin und geht in die 7. Klasse eines Gymnasiums. Lucie besucht einmal wöchentlich die Berliner Schauspielschule “Next Generation”, über die dort angeschlossene Agentur wurde sie auch entdeckt. Das erste Casting hat gleich geklappt - mit einer Hauptrolle. Lucie liest gern, zum Beispiel “Eragon“, "Illuminati“ und Abenteuerromane, und wenn sie nicht liest, verfasst die Berlinerin selbst gern Geschichten. In ihrer Freizeit spielt sie außerdem Gitarre oder fährt auf dem Einrad.  

Sonja Gerhardt (Melanie)
Sonja Gerhardt, geboren 1989 in Berlin, wurde 2006 durch ihre Rolle in der Sat.1-Telenovela „Schmetterlinge im Bauch“ bekannt. Im Frühjahr 2008 spielte sie in dem Kinoerfolg SOMMER an der Seite von Jimi Blue Ochsenknecht die Hauptrolle.

Paula Riemann (Melanie in Film 1 und 2)
Paula Riemann ist 13 Jahre alt und stammt aus Berlin. Die Tochter von Schauspielerin Katja Riemann spielte bereits am Maxim-Gorki-Theater in einer Inszenierung von „Damen der Gesellschaft“. Für Joseph Vilsmaiers Novellenadaption DER BERGKRISTALL (2004) stand sie zum ersten Mal vor einer Filmkamera. Bereits im Frühjahr 2005 drehte Paula unter der Regie von Miguel Alexandre den TVZweiteiler „Störtebeker“. In ihrer Freizeit tanzt Paula leidenschaftlich gerne, unter anderem Ballett, Street- und Jazzdance. Für DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE schlüpft sie erneut in die Rolle des Jungsschwarms Melli.  

Zsa Zsa Inci Bürkle (Trude)
Die Zwölfjährige stand 2004 zum ersten Mal für den Kurzfilm „Dicker als Wasser“ unter der Regie von Mira Thiel vor der Kamera und hat im letzten Jahr auch für Togo- TV eine Sondersendung über Capoeira co-moderiert. In ihrer Freizeit lernt die sehr musikalische Zsa Zsa Russisch, spielt unter anderem Klavier sowie leidenschaftlich gern E-Gitarre und trainiert intensiv die Kampfsportart Kung-Fu.
www.zsazsainci.com

Jette Hering (Wilma)
Jette Hering ist Jahrgang 1993 und hatte mit der Schauspielerei so gar nichts im Sinn, bis sie auf der Straße von Castingagentin Silke Siegel angesprochen wurde. DIE WILDEN HÜHNER war Jettes Filmdebüt. Vorher stand der Teenager bereits für Modefotos vor der Kamera, genau wie die jüngere Schwester Charlotte. Jette hat außerdem noch eine ältere Schwester Justine und einen Bruder Lasse.  

Svea Bein (Leonie)
Svea Bein wurde 1992 geboren und spielte bereits mit sieben Jahren im Schultheater und in der Amateurtheatergruppe „Wettenberger Sammelsurium“ ihrer Heimatstadt Wettenberg bei Gießen mit. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte die Hessin im ZDF-Drama „Der Staatsanwalt“. 2005 ergattert die begeisterte Leichtathletin die Rolle der Gabi in der der Leinwandfassung der Detektivabenteuer von TKKG – DAS GEHEIMNIS UM DIE RÄTSELHAFTE MIND MACHINE (Regie: Tomy Wigand). In ihrer Freizeit spielt Svea Tennis oder fährt im Winter zum Snowboarden.  

Nora Quest (Nana)
Nora Quest wurde 1990 geboren, stammt aus Nordrhein-Westfalen und hat einen älteren Bruder. DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE ist Noras erster Kinofilm. In diesem Jahr stand die begeisterte Tänzerin (Ballett und Standardtanz) bereits für den TV-Film „Post Mortem“ unter der Regie von Thomas Jauch vor der Kamera. Seit 2002 nimmt Nora Improvisationsunterricht bei Sandra Anklam in Bochum. Sie stand bereits am Schauspielhaus Bochum auf der Bühne in Inszenierungen von „Glückssucher“, „Momo“ (beide 2005) und „Sabeth“ (2004). Nora hat zwei Jahre in England gelebt und spricht fließend Englisch. Ihr liegt die Schauspielerei im Blut, denn schon Noras Großvater stand auf jenen Brettern, die die Welt bedeuten.  

Jeremy Mockridge (Fred)
Jeremy Mockridge stand für DIE WILDEN HÜHNER (2005) zum ersten Mal für einen Kinofilm vor der Kamera, DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE ist sein zweiter Film. Der Schauspielberuf ist Jeremy von Kindesbeinen an vertraut, zählt sein Vater doch seit Jahren zum Stammensemble der „Lindenstraße“. Jeremy hat bereits in zahlreichen TV-Projekten mitgespielt, darunter die „Sendung mit der Maus“, die Comedyserie „Nikola“ (beide 2005) und die Sketchsendung „Dirk Bach Show“ (2000). In Ariane Zellers Fernsehdrama „Die Liebe hat das letzte Wort“ (2003) spielte er seine erste Hauptrolle. In seiner Freizeit spielt der Halbkanadier liebend gerne Fußball und kann gemeinsam mit seinen fünf Brüdern schon fast eine halbe Mannschaft stellen.  

Philip Wiegratz (Steve)
Für Schauspielerei hat sich der 13jährige Magdeburger Philip Wiegratz schon immer interessiert. Er nahm Schauspielunterricht und wurde von einer Casting-Agentur entdeckt. Heute kann er bereits auf seinen ersten Hollywooddreh zurückblicken: Im Tim-Burton-Film CHARLIE UND DIE SCHOKOLADEN-FABRIK spielte er den gefräßigen Augustus Glupsch. Die Rolle war anstrengend, da er sich beim Dreh in einen Fat Suit zwängen musste. Inzwischen hat Philip auch für den Kinofilm ES IST EIN ELCH ENTSPRUNGEN (nach einem Buch von Andreas Steinhöfel) vor der Kamera gestanden. Für die WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE schlüpft er erneut in die Rolle des kartenlegenden Mädchenverstehers Steve.  

Martin Kurz (Torte)
Martin Kurz wurde am 09.06.1993 in Freiburg im Breisgau geboren und bekam mit acht Jahren seine erste Rolle in dem TV-Film "Schleudertrauma" (2002). "Ich erinnere mich noch an die Szene, in der ich einen traurigen Jungen dargestellt habe, der für seine tote Mutter einen Teller aufdeckt. Es war ganz still und schön." Seitdem spielte er u.a. in den TV-Filmen "So schnell du kannst" (2002) sowie "Das Gespenst von Canterville" (2004). Schon der Dreh von DIE WILDEN HÜHNER hat ihm besonders Spaß gemacht, da er "mit Gleichaltrigen zusammen sein konnte". Martin, der Gitarre spielt, Judo kann und sich für Tiere interessiert, kann sich gut vorstellen, auch in Zukunft Schauspieler zu sein. Auf jeden Fall gefällt es ihm, zu reisen und alle Aufmerksamkeit seiner Mutter zu bekommen, die er normalerweise mit seinen vier Geschwistern teilen muss. Reichlich Aufmerksamkeit wird dem Schwarzwälder derzeit auch in Sebastian Niemanns Kinokomödie HUI BUH DAS SCHLOSSGESPENST an der Seite von Michael „Bully“ Herbig zuteil.  

Vincent Redetzki (Willi)
Der Berliner Vincent Redetzki gehört mit 14 Jahren schon zu den „alten Hasen“ der Branche. Er trat 2002 im Shakespeare-Klassiker „Macbeth“ in der Schaubühne auf und spielte in einer Inszenierung von „Fenster zum Flur“ im Theater am Kurfürstendamm. Derzeit spielt Vincent an der Schaubühne, Berlin in „Die Verstörung“ die Rolle des Stephan unter der Regie von Falk Richter. Der Basketballund Schwimmfan war bereits in den TV-Filmen „Was heißt hier Oma“ (2004) und in Dror Zahavis „Die Luftbrücke“ (2005) zu sehen. Vor seiner Rolle als Willi in DIE WILDEN HÜHNER absolvierte Vincent bereits 2004 sein Kinodebüt in Andreas Dresens SOMMER VORM BALKON.  

Veronica Ferres (Sybille)
1985 gab Veronica Ferres ihr Theaterdebüt in August Everdings Stück „Bernauerin" an der Bayerischen Staatsoper. 1986 stand sie in Ulf Miehes Kinokomödie DER UNSICHTBARE erstmals vor der Kamera. Der große Durchbruch gelang ihr in Helmut Dietls Satire SCHTONK! (1992). 1994 verpflichtete Hollywood-Regisseur Marvin J. Chomsky Veronica Ferres für den Mehrteiler „Katharina die Große“. Danach sah man sie als SUPERWEIB (1995) in Sönke Wortmanns Verfilmung von Hera Linds gleichnamigem Bestseller. Für seine mit vier Filmpreisen ausgezeichnete Kinokomödie ROSSINI holte Helmut Dietl sie 1996 erneut vor die Kamera. Veronica Ferres setzte ihre internationale Laufbahn 1998 mit „Ladies Room” neben Greta Scacchi und John Malkovich in Amerika sowie mit „Les Misérables” an der Seite von Gérard Depardieu und „Sans famille” mit Pierre Richard in Frankreich fort. 1998 war sie in Dietls LATE SHOW und ein Jahr später in Egon Günthers DIE BRAUT wieder im Kino zu sehen. Von 2002 bis 2004 bei den Salzburger Festspielen war sie als „Buhlschaft" in Christian Stückls Neu-Inszenierung von Hugo von Hofmannsthals Bühnenklassiker „Jedermann" zu sehen. Für ihre Rolle der alkoholkranken Heinrich- Mann-Gefährtin Nelly in dem ARD-Dreiteiler „Die Manns“ erhielt sie 2002 den Adolf Grimme Preis in Gold, den Bayerischen Fernsehpreis sowie die Romy für die beliebteste Schauspielerin des Jahres in Österreich. Für ihre Rollen in „Annas Heimkehr”, „Für immer verloren” und „Die Rückkehr des Tanzlehrers” wurde sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2004 als beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2005 war Veronica Ferres in dem internationalen Zweiteiler „Kein Himmel über Afrika“ zu sehen. Der Film, für den Veronica Ferres im Januar 2005 den DIVA – Hall of Fame – German Award entgegen nahm, ist die erste Koproduktion der von ihr und Martin J. Krug gegründeten Filmproduktionsfirma Bella Vita Film. 2005 wurde Veronica Ferres außerdem mit ihrem zweiten Bambi in der Kategorie Schauspiel geehrt. In der internationalen Kino-Koproduktion KLIMT, in der sie als weibliche Hauptdarstellerin neben John Malkovich spielt, war sie im Frühjahr 2006 in den Kinos zu sehen. Zuletzt stand Veronica Ferres für den ARD-Film „Vom Ende der Eiszeit“ unter der Regie von Friedemann Fromm vor der Kamera. Anschließend drehte sie unter der Regie von Dieter Wedel den Film „Mein alter Freund Fritz“ sowie danach unter der Regie von Miguel Alexandre den historischen Zweiteiler „Die Frau vom Checkpoint Charly“. Am 1.und 2. Oktober 2006 wird der historische TV-Zweiteiler „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ nach dem Bestseller von Hans-Jürgen Massaquoi im ZDF ausgestrahlt, wo sie in der Rolle der Bertha Baetz zu sehen ist. Die Bauer Verlagsgruppe zeichnete vor kurzem Veronica Ferres für ihre schauspielerischen Leistungen mit der „Goldenen Feder 2006“ aus. Ebenfalls 2006 hat sie den „Bayerischen Verdienstorden“ als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Dienste und Leistungen erhalten. Im April 2002 gründete Veronica Ferres gemeinsam mit ihrem Mann Martin J. Krug "Power-Child", einen Verein, der sich präventiv gegen sexuellen Missbrauch von Kindern einsetzt.  

Thomas Kretschmann (Christian)
Dem Fernsehpublikum ist Thomas Kretschmann aus Auftritten in zahlreichen TVProduktionen wie zum Beispiel "Rothenbaumchaussee" (1991), "Die Geschichte eines Untergangs" (1995), "Die falsche Prinzessin" (1997) oder auch "Der Solist" (seit 1999-2002), bekannt. Für einen seiner ersten Kinofilme „Der Mitwisser“ erhielt er 1991 den Max-Ophüls-Preis. Erste internationaIe Aufmerksamkeit erhielt er mit dem Film „Stalingrad“ von Joseph Vilsmaier (1992). In Italien war er in den Kinofilmen „Marciando nel buio“ (1995) von Massimo Spano und „The Stendahl Syndrome“ (1995) von Dario Argento zu sehen. In der Hollywood-Produktion U-571 (2000), einem U-Boot-Thriller, der im Zweiten Weltkrieg spielte, verkörperte er an der Seite von Matthew McConaughey und Harvey Keitel eine Hauptrolle. Thomas Kretschmann war im Kino außerdem als mächtiger Vampirgott im Kassenknüller BLADE II an der Seite von Actionstar Wesley Snipes zu sehen. Er spielte in Roman Polanskis Drama DER PIANIST (beide 2002), dem preisgekrönten Drama DER UNTERGANG, der Lovestory HEAD IN THE CLOUDS und dem düsteren Science Fiction Comic IMMORTAL (alle 2004) sowie in Peter Jackson monumentaler Neuauflage des Klassikers KING KONG und dem amerikanischen TV-Film "Fürchtet euch nicht! Das Leben Johannes Pauls II." (beide 2005).  

Oliver Stokowski (Thorben Mossmann)
Oliver Stokowski studierte zunächst Musik. Er absolvierte dann seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst am Schauspiel Graz und begann seine Bühnenkarriere 1989 am Staatstheater Hannover. Es folgten Engagements am Residenztheater München, am Burgtheater Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Schauspielhaus Hannover und zuletzt am Schauspielhaus Zürich in Inszenierungen u.a. von Klaus Emmerich, Matthias Hartmann, Leander Haußmann, Hans Neuenfels und Jürgen Gosch. Auch aus TV-Filmen und dem Kino kennt man den gebürtigen Hessen. Dominik Graf besetzte ihn in seiner Beziehungskomödie TIGER, LÖWE, PANTHER (1988) und dem Beziehungsdrama DER SKORPION (1996). In der Beziehungskomödie ECHTE KERLE (1996) war Stokowski einmal mehr der Ermittler an der Seite von Christoph M. Ohrt. 2001 startete die ZDF Krimi-Reihe "Der Ermittler" um den Hamburger Hauptkommissar Paul Zorn. Für diese Rolle wurde der Polizistensohn Stokowski mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr spielte er auch in Oliver Hirschbiegels Kinoerfolg DAS EXPERIMENT. Sein vielseitiges Talent zeigte der Schauspieler auch in den Fernsehfilmen "Die Geisel" von Christian Görlitz und "Von Mann zu Mann" von Thorsten Näter.   Doris Schade (Oma Slättberg) Doris Schade verlebte die ersten fünf Jahre ihrer Kindheit in Moskau, danach drei Jahre in Japan. Nach der Rückkehr nach Deutschland begann sie in Leipzig noch während der Schulzeit mit dem privaten Schauspielstudium und schloss Abitur und Bühnenreife gleichzeitig ab. Nach Kriegsende debütierte sie am Stadttheater Osnabrück in "Kabale und Liebe". Es folgten feste Engagements in Bremen, Nürnberg und Frankfurt, ab 1956 gastierte sie unter anderem am Burgtheater Wien. Ab 1962 war sie an den Münchner Kammerspielen fest engagiert und spielte als erste Rolle die Desdemona im "Othello" mit Rolf Boysen unter der Regie von Fritz Kortner. 1972 ging sie für fünf Jahre an das Hamburger Schauspielhaus und arbeitete dort mit Regisseuren wie Claus Peymann und Luc Bondy. Seit 1977 ist Doris Schade wieder an den Münchner Kammerspielen engagiert, arbeitete unter anderem mit Dieter Dorn, George Tabori, Peter Zadek, Franz Xaver Kroetz und Christian Stückl. Doris Schade hat, wenn es das Theater erlaubte, immer wieder gerne vor der Kamera gestanden, so unter anderem für DIE BLEIERNE ZEIT, ROSA LUXEMBURG, ROSENSTRASSE und JAHRESTAGE von Margarethe von Trotta, FRAUEN IN NEW YORK und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS von Rainer Werner Fassbinder, JENSEITS DER STILLE von Caroline Link und „Bobby“ von Vivian Naefe. Im Herbst 2004 drehte sie mit Ulrike Kriener die Mutter-Tochter- Geschichte „Die schönsten Jahre“. Doris Schade ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Sie erhielt 1993 das Bundesverdienstkreuz am Band, 1999 den Bayerischen Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst und 2002 überreichte ihr der Bayerische Ministerpräsident den Bayerischen Theaterpreis für ihr Lebenswerk. Doris Schade lebt in München.  

Jessica Schwarz (Frau Rose)
Jessica Schwarz wurde 1977 in Michelstadt im Odenwald geboren. Sie begann ihre Fernsehkarriere als TV-Moderatorin beim Musiksender VIVA. Als ebenso aparte wie ausdrucksstarke Darstellerin machte Jessica Schwarz erstmals 2000 in Dominik Grafs und Michael Althens Fernsehfilm „München – Geheimnisse einer Stadt“ auf sich aufmerksam. Weitere bemerkenswerte Auftritte hatte sie in NICHTS BEREUEN (2000, Regie: Benjamin Quabeck), „Einsatz in Hamburg: Rückkehr des Teufels“ (2001, Regie: Lars Becker) und VERSCHWENDE DEINE JUGEND (2002, Regie: Benjamin Quabeck). Im Jahre 2003 erhielt Jessica Schwarz den Adolf-Grimme-Preis für Ihre Darstellung in „Die Freunde der Freunde“ (2001, Regie: Dominik Graf). Für Ihre Rolle im Fernsehfilm „Kalter Frühling“ (2003, Regie: Dominik Graf) wurde Jessica Schwarz als beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis 2004 nominiert. Für ihre Rolle im Kinofilm KAMMERFLIMMERN (2003, Regie: Hendrik Hölzemann) wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis 2005 als beste Darstellerin ausgezeichnet und war gleichfalls für den Deutschen Filmpreis 2005 nominiert. Im Juni 2005 spielte sie die Titelrolle unter der Regie von Uwe Janson in der Theaterfilmproduktion des ZDF Theaterkanals „Lulu“, nach Frank Wedekinds exzessivem Schlüsselwerk. Zuletzt war Jessica Schwarz in Dominik Grafs Kinofilm DER ROTE KAKADU (2005) zu sehen und im September 2006 startet die opulente, international Verfilmung des Kultromans DAS PARFUM (Regie: Tom Tykwer). Darin spielt Jessica Schwarz die Prostituierte Natalie, eines von Grenouilles Opfern.  

Benno Fürmann (Lehrer Grünbaum)
Der 1972 in Berlin-Kreuzberg geborene Benno Fürmann arbeitete vor seiner Schauspiellaufbahn unter anderem als Kellner, Türsteher und Gerüstbauer. Seine Karriere begann er 1991 mit einer Nebenrolle in der TV-Saga „Die zweite Heimat“ von Edgar Reitz. Mit neunzehn Jahren ging der Berliner nach New York, um am berühmten Lee Strasberg Theatre Institute eine Schauspielausbildung zu absolvieren. 1992 kehrte er nach Deutschland zurück und spielte in diversen TV- und Kinofilmen mit. Mit der Rolle eines liebenswerten Tankwarts in der RTL-TV-Serie „Und Tschüss“ (1994) wird Benno Fürmann über Nacht bekannt. Er überzeugte als Boxlegende Bubi Scholz in Roland Suso Richters „Die Bubi Schulz Story“ (1999) - u.a. ausgezeichnet mit einem Deutschen Filmpreis - ebenso wie als durchgeknallter Autodieb Fabian in Til Schweigers Regiedebüt DER EISBÄR. Mit Franka Potente stand er gleich zweimal vor der Kamera: Unter der Regie von Tom Tykwer in DER KRIEGER UND DIE KAISERIN (1999) und in dem Thriller ANATOMIE, dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm des Jahres 2000. Zu seinen weiteren Filmen gehören PÜNKTCHEN UND ANTON (1999) von Caroline Link, Sönke Wortmanns ST. PAULI NACHT (1999), FREUNDE (2000) von Martin Eigler und Doris Dörries NACKT (2002). In der internationalen Kinoproduktion THE ORDER von Brian Helgeland spielte er neben Heath Ledger einen abtrünnigen, katholischen Priester. Deutsche Fernsehzuschauer konnten Benno Fürmann als Drachentöter Siegfried in der TV-Fassung von „Die Nibelungen“ an der Seite von „Terminatrix“ Kristianna Loken erleben. 2005 erhielt Benno Fürmann den Adolf Grimme Preis mit Gold für seine Darstellung in „Wolfsburg“. Im Winter 2005 war er mit der französisch/deutschen Co-Produktion MERRY CHRISTMAS von Christian Carion in den Kinos und brillierte im Februar 2006 in dem TV-Film „Die Sturmflut“. Neben DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE arbeitet Benno Fürmann derzeit außerdem unter der Regie von Simon Hunter am internationalen Kinofilm MUTANT CHRONICLES in London.